Förderung der Beruflichen Bildung und Beschäftigung
Das FZ-Vorhaben "Förderung der beruflichen Bildung und Beschäftigung" ist Teil der Reformpartnerschaft zwischen Deutschland und dem Senegal. Über das FZ-Vorhaben soll ein Beitrag zur Verbesserung des Angebots, der Qualität und des Zugangs zu beruflicher Bildung geleistet werden. Für die Entwicklung und Diversifizierung der senegalesischen Wirtschaft stellt der Mangel an qualifizierten Fachkräften eine Kernproblematik dar. Im Vordergrund der senegalesischen Reformbemühungen steht der Aufbau eines arbeitsmarktorientierten und bedarfsgerechten Berufsbildungssystems. Dieses Ziel unterstützend, wird das FZ Vorhaben in zwei Komponenten durchgeführt: Der quantitativen und qualitativen Steigerung des Berufsbildungsangebotes über die Finanzierung von Investitionen in Infrastruktur und Ausstattung von Berufsbildungseinrichtungen (Komponente 1) sowie dem Verbesserten Zugang zu qualitätsgesicherten Berufsbildungsangeboten über die Finanzierung des bestehenden Berufsbildungsfonds (Komponente 2).
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Das Vorhaben, das in der Komponente 1 bauliche Maßnahmen und die Ausstattung von Berufsbildungseinrichtungen beinhaltet, wird infolge eines erwarteten mittleren U&S-Risikos als Kategorie B eingestuft. Mögliche Umwelt- und Sozialrisiken werden als moderat eingestuft und betreffen hauptsächlich die Aspekte Arbeitssicherheit, Arbeitsbedingungen, Schutz der Anwohner, Abfallmanagement, Notfallmanagement und Brandschutz, während des Ausbaus, der Sanierung sowie im Betrieb der Berufsbildungseinrichtungen. Die bei der Durchführung des Vorhabens auftretenden Risiken sind voraussichtlich durch Standardlösungen minderbar. Die nationalen und internationalen Vorgaben werden in den für die Standorte zu erstellenden Environmental and Social Management Plans (ESMP) zusammengeführt. In den ESMPs werden die spezifischen Risiken identifiziert und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. zum Schutz geplant. Die Aktivitäten im Zusammenhang mit dem bestehenden senegalesischen Berufsbildungsfonds 3FPT im Rahmen der Komponente 2 des Vorhabens bergen voraussichtlich keine oder nur geringe U&S Risiken. Im Rahmen der weiteren Planung und Ausführung wird der Projektträger mit dem Durchführungsconsultant wo nötig, individuelle Environmental and Social Impact Assessments (ESIA) durchführen und ESMPs für die einzelnen Standorte erstellen. Für beide Komponenten des Vorhabens werden die Einführung eines Beschwerdemechanismus, sowie von Mechanismen zur Überwachung, Durchsetzung, Dokumentation sowie Meldung von Vorfällen und Beschwerden festgelegt. Die Umsetzung der genannten Maßnahmen wird durch den Träger und den Durchführungsconsultant überwacht und durchgesetzt.
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